Aikido-Verein Hannover e.V.
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35 Jahre

Aikido zum Anfassen

WeitereBilder in der GalerieBreitbeinig stehen sie vor den hölzernen Tonnen - ganz in schwarz gekleidet, tiefer Stand, die dicken hölzernen Knüppel hoch über die Köpfe erhoben. Ein kurzes, knappes Kommando, dann geht es los: Rumms!

Wenn die sieben Männer und Frauen von Ookami Daiko so richtig aufspielen, zittert der Hallenboden. Ihre traditionellen japanischen Trommeln haben die Wolfsburger mitgebracht, um den Tag der offenen Tür des Aikido Vereins Hannover (AVH) stilgerecht musikalisch zu untermalen.

Rund 50 Neugierige hatten sich am 18. September in der neuen Sporthalle der Waldorfschule am Maschsee versammelt, um aus Anlass des 35. Vereinsjubiläums des AVH "Aikido zum Anfassen" zu erleben - und mit Stücken wie "Isami Goma" (Galoppierendes Pferd) oder "Shishisei" (Sieben Sterne) lieferte die Trommler-Gruppe eine musikalische Begleitung zu diesem Jubiläum, die wir uns zu Lehrgängen öfter wünschen würden. Fast hatten wir als Vorführende danach ein wenig Schwierigkeiten, den Spannungsbogen zu halten. Doch als die Kinder- und Jugendgruppe lebhaft demonstrierte, dass Aikido beileibe nicht nur eine Sache von Erwachsenen ist, hatten wir die Aufmerksamkeit der Zuschauer wieder für uns.

Eine Gelegenheit, die der zweite Vorsitzende, Werner Musterer, zu nutzen wusste: In knappen zehn Minuten bot er den Zuschauern anschließend einen schnellen Querschnitt durch das Spektrum des Aikido: Abwehr gegen Griffe und Schläge, gegen Schläge und Stöße mit dem Stock, im Stand und aus dem Kniesitz und zum krönenden Abschluss dann noch ein Randori gegen drei Angreifer. Nach einer Pause mit Kaffee und - sehr leckerem - selbst gebackenem Kuchen kamen dann noch einmal knapp 30 Aktive zu einem einstündigen Jubiläums-Lehrgang auf die Matte.

Weitere Bilder in der Galerie"Eigentlich", erzählt Klaus Liermann, Gründer und Ehrenvorsitzender des AVH am Abend bei der internen Vereinsfeier den jungen Vereinsfreunden, "wollten wir doch nur Aikido machen". Immerhin, um dieses "nur machen" verwirklichen zu können, hat unser Meister Klaus einen der ersten Aikido-Vereine in Niedersachsen gegründet. "Damals stellte sich für uns die Frage: Sollten wir uns einem Großverein anschließen oder einen eigenen Verein gründen?", erzählt er weiter. "Natürlich einen eigenen Verein, das war doch klar. Aber eine Vereinsgründung, wie ging das denn? Zunächst musste mal ein Dojo her, dann Matten, aber wovon? Eine Satzung musste erstellt werden. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir vor großen Problemen standen." Was 1975 mit nur insgesamt sieben Mitgliedern begann, hat sich für uns als echte Erfolgsgeschichte erwiesen. Der AVH ist mit über 100 Mitgliedern der größte Aikido-Verein Niedersachsens. "Dem Verein wünsche ich weitere 35 Jahre Bestandskraft und hoffe, dass es immer Aikidoka gibt, die die Lehre von Meister Ueshiba weitergeben möchten", gibt Klaus uns mit auf den Weg. "Egal, wie viel Arbeit das macht, es lohnt sich."

Unser Jubiläumsnachmittag wurde auch filmisch festgehalten. Hier ein Zusammenschnitt auf ca. 4 Minuten.

Weitere Bilder

Wolfgang Stieler, Pressewart AVH

 

 

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